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Was baut Rumänien an? Agrarbericht für die Donauebene (Daten 2024)
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Was baut Rumänien an? Agrarbericht für die Donauebene (Daten 2024)

Was baut Rumänien an? Vor allem Pflaumen: 2024 lieferte Rumänien 42,8% der EU-Pflaumenproduktion — 602,6 Tausend Tonnen, mehr als das Dreifache der französischen Ernte. Sonnenblumenkerne (1.508 Tausend Tonnen, EU-Rang 3) und Körnermais (5.971,9 Tausend Tonnen, EU-Rang 3) prägen das Ackerbauprofil, bleiben aber volatil, während die Walnussproduktion im Jahrzehnt um 68,3% wuchs — am schnellsten aller beobachteten Kulturen.

Published Sep 3, 2026|Dataset: apro_cpsh1

Die Schlagzeile: Was Rumänien mehr anbaut als jeder andere

Rumäniens Agrarsektor hat eine klare Antwort auf die Frage, was das Land in der EU mehr anbaut als jeder andere: Pflaumen. 2024 erntete Rumänien 602,6 Tausend Tonnen Pflaumen — 42,8% der EU-27-Ernte von 1.406,7 Tausend Tonnen (1,41 Millionen Tonnen). Frankreich, der Zweitplatzierte, produzierte 170,5 Tausend Tonnen.

Pflaumen sind nicht die einzige Kultur, bei der Rumänien an der Spitze der EU-Tabelle steht. Dieselben Daten für 2024 zeigen Rumänien als drittgrößten Produzenten von Sonnenblumenkernen in der EU: 1.508 Tausend Tonnen — 18,0% der EU-Gesamtmenge von 8.362,1 Tausend Tonnen — hinter Ungarn (1.799 Tausend Tonnen) und Bulgarien (1.644,7 Tausend Tonnen). Zusammen mit Frankreich erzeugten diese vier Länder 2024 76,9% aller in der EU geernteten Sonnenblumenkerne — ein Markt, der von wenigen Produzenten dominiert wird.

Alle Werte in 1.000 t. b = Bruch in der Reihe, d = Definitionsänderung, e = geschätzt, p = vorläufig.

KulturErzeugung 2024 (1.000 t)EU-AnteilStärkster Konkurrent
Plums602.642.8%France (170.5)
Sunflower seed150818.0%Hungary (1799)

Das volle Tableau: Rumäniens Top-10-Kulturen nach Erntemenge

Über seine Spitzenkultur hinaus ist Rumänien im gesamten Ackerbau ein Großproduzent. Weichweizen und Spelz ist die größte Einzelernte: 9.259,2 Tausend Tonnen im Jahr 2024 (9,26 Millionen Tonnen), entsprechend 8,3% der EU-Produktion und Rang 4 hinter Frankreich (25.376,8), Deutschland (18.241,2) und Polen (12.183,6). Es folgt Körnermais mit 5.971,9 Tausend Tonnen (5,97 Millionen Tonnen) — 10,1% der EU-Gesamtmenge und Rang 3, hinter Frankreich (14.670,6) und Polen (9.223,2).

Die nächste Stufe mischt Ölsaaten, Hackfrüchte und Dauerkulturen. Gerste steuerte 2.203,3 Tausend Tonnen bei (EU-Rang 6), Sonnenblumenkerne 1.508 Tausend Tonnen (Rang 3), Raps- und Rübsensamen 1.180,8 Tausend Tonnen (Rang 4), Kartoffeln 1.053,3 Tausend Tonnen (Rang 9), Grünmais 981 Tausend Tonnen, Zuckerrüben 875,1 Tausend Tonnen und Weintrauben 668,5 Tausend Tonnen. Zwei kleinere Ernten stechen eher durch ihre Platzierung als durch ihre Menge hervor: Soja, wo 316,8 Tausend Tonnen Rumänien auf Rang 3 in der EU bringen (10,3% der EU-Gesamtmenge), und Pflaumen, der EU-Spitzenreiter mit 42,8% der Produktion — dazu Äpfel mit 487,1 Tausend Tonnen (Rang 6).

Der EU-Anteil bezieht sich auf die gesamte EU-27-Produktion (EU27_2020). Alle Werte in 1.000 t. b = Bruch in der Reihe, d = Definitionsänderung, e = geschätzt, p = vorläufig.

KulturErzeugung 2024 (1.000 t)EU-RangEU-Anteil
Common wheat and spelt9259.248.3%
Grain maize and corn-cob-mix5971.9310.1%
Barley2203.364.5%
Sunflower seed1508318.0%
Rape and turnip rape seeds1180.847.1%
Potatoes (including seed potatoes)1053.392.1%
Green maize981180.4%
Sugar beet (excluding seed)875.1140.7%
Grapes for wines668.563.3%
Plums602.6142.8%
Apples487.164.2%
Soya316.8310.3%

Ertragslücke und Stabilität: Schwache Erntejahre sichtbar gemacht

Die Ertragsdaten für 2024 zeigen, dass Rumäniens Erntemenge je Hektar hinter jedem Vergleichsland dieses Datensatzes zurückbleibt. Weichweizen brachte in Rumänien 4,09 t/ha — der niedrigste Wert der sieben verglichenen Produzenten — gegenüber 5,10 t/ha in Polen, 5,74 t/ha in Ungarn, 5,96 t/ha in Bulgarien, 6,02 t/ha in Frankreich, 7,11 t/ha in Deutschland und 8,14 t/ha in Irland, also etwa das Doppelte des rumänischen Niveaus. Beim Körnermais zeigt sich ein ähnliches Bild: 2,83 t/ha in Rumänien gegenüber 3,25 t/ha in Bulgarien, 6,00 t/ha in Ungarn, 7,22 t/ha in Polen, 9,20 t/ha in Frankreich und 10,05 t/ha in Deutschland.

Zuverlässigkeit ist eine andere Frage, und die Reihe 2015–2024 zeigt, dass Menge und Stabilität selten zusammenfallen. Körnermais — Rumäniens größte Ackerfrucht nach dem Weizen — gilt als volatil, mit einem Variationskoeffizienten (CV) von 34,31% und einem maximalen Rückgang von -45,77%; die Produktion fiel von 9.021,4 Tausend Tonnen im Jahr 2015 auf 5.971,9 Tausend Tonnen im Jahr 2024 (-33,8% netto). Sonnenblumenkerne (CV 26,01%, Rückgang -40,52%) und Kartoffeln folgen demselben Muster; die Kartoffelproduktion schrumpfte von 2.699,7 auf 1.053,3 Tausend Tonnen (-61,0% netto, CV 37,69%). Am stabileren Ende verzeichnete Weichweizen (CV 13,28%) dennoch einen Rückgang von -37,92% — sichtbar im scharfen Einbruch 2020 — während Walnüsse einen moderaten CV (18,55%) mit dem geringsten Rückgang der Gruppe (-9,28%) und dem stärksten Wachstum des Jahrzehnts verbanden: +68,3% netto.

Mittelwert und Rückgang werden über 2015–2024 berechnet. CV < 10% = Sehr stabil; CV 10–20% = Moderat stabil; CV > 20% = Volatil.

KulturMittelwert (1.000 t)CV%Max. Rückgang%Einstufung
Green maize1225.2513.27%-26.29%Moderat stabil
Common wheat and spelt9108.7413.28%-37.92%Moderat stabil
Barley1813.0514.89%-39.31%Moderat stabil
Walnuts47.7418.55%-9.28%Moderat stabil
Sunflower seed2395.9326.01%-40.52%Volatil
Rape and turnip rape seeds126526.87%-50.45%Volatil
Sugar beet (excluding seed)818.5132.87%-64.09%Volatil
Grain maize and corn-cob-mix11786.0434.31%-45.77%Volatil
Potatoes (including seed potatoes)2073.7537.69%-39.04%Volatil

Gegenüber den Nachbarn: Die Donauebene im Europa-Vergleich

Der Vergleich mit den Produzenten der Region schärft das Bild. Bei den Sonnenblumenkernen wuchs Ungarn — 2024 mit 1.799 Tausend Tonnen EU-Spitzenreiter — im Jahrzehnt um 1,62% pro Jahr, während die rumänische Ernte von 1.785,8 Tausend Tonnen im Jahr 2015 auf 1.508 Tausend Tonnen im Jahr 2024 schrumpfte (CAGR -1,86%). Bulgarien, der zweitgrößte Produzent der EU (1.644,7 Tausend Tonnen), ging nur leicht zurück (CAGR -0,43%).

Beim Getreide, das die Donauebene prägt, bleibt Frankreich der Bezugspunkt. Der französische Körnermais erreichte 2024 14.670,6 Tausend Tonnen (CAGR +0,88% seit 2015) — fast das Zweieinhalbfache der rumänischen Menge von 5.971,9 Tausend Tonnen, die um 4,48% pro Jahr fiel. Beim Weizen gehen die Wege auseinander: Die rumänische Erzeugung stieg von 7.954,5 Tausend Tonnen im Jahr 2015 auf 9.259,2 Tausend Tonnen im Jahr 2024 (CAGR +1,70%), während die französische Weizenernte von 40.468,5 auf 25.376,8 Tausend Tonnen schrumpfte (CAGR -5,05%). Irland, gemessen an der Menge ein kleiner Produzent (388,5 Tausend Tonnen im Jahr 2024), setzt mit 8,14 t/ha den Ertragsmaßstab. Bei Walnüssen liegt Rumänien vorn: 52,7 Tausend Tonnen gegenüber 27,7 Tausend Tonnen in Frankreich, mit +5,95% Wachstum pro Jahr, während Frankreich um 4,59% pro Jahr abnahm.

Alle Werte in 1.000 t; der Wert für 2015 steht in Klammern. Der 10-Jahres-Trend ist die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate über 2015–2024. b = Bruch in der Reihe, d = Definitionsänderung, e = geschätzt, p = vorläufig.

KulturRumänien 2024 (2015)Nachbar 2024 (2015)10-Jahres-Trend
Sunflower seed1508 (1785.8)Hungary, EU leader: 1799 (1557)RO -1.86%; HU +1.62%
Grain maize and corn-cob-mix5971.9 (9021.4)France, EU leader: 14670.6 (13556.6)RO -4.48%; FR +0.88%
Common wheat and spelt9259.2 (7954.5)France, EU leader: 25376.8 (40468.5)RO +1.70%; FR -5.05%
Walnuts52.7 (31.3)France: 27.7 (42.3)RO +5.95%; FR -4.59%

Was das für einen kleinen Betrieb bedeutet

Die Flächennutzung folgt denselben Verschiebungen. Von den Kulturen mit Flächendaten in diesem Datensatz gewann Raps- und Rübsensamen am meisten Boden: Die Anbaufläche stieg zwischen 2015 und 2024 um 42,0% — von 367,9 Tausend Hektar auf 522,3 Tausend Hektar. Die Sonnenblumenfläche wuchs um 22,9% auf 1.243,3 Tausend Hektar, obwohl die Produktion das Jahrzehnt 15,6% niedriger beendete. Die Gerstenfläche legte um 13,0% zu, die Weizenfläche um 7,6% — auf 531,1 Tausend Hektar beziehungsweise 2.263,5 Tausend Hektar. Am anderen Ende schrumpfte die Kartoffelfläche um 61,3% (von 196,1 Tausend Hektar auf 75,9 Tausend Hektar), parallel zum Produktionsrückgang von -61,0%, während die Körnermaisfläche um 19,1% auf 2.111,0 Tausend Hektar und die Zuckerrübenfläche um 13,8% auf 22,9 Tausend Hektar zurückging.

Im EU-Vergleich ist Rumäniens Flächenfußabdruck bei Ölsaaten und Mais am größten: 25,9% der EU-27-Sonnenblumenfläche und 24,3% der Körnermaisfläche liegen in Rumänien, gegenüber 11,1% der Weizenfläche, 9,2% der Rapsfläche, 5,5% der Kartoffelfläche, 5,2% der Gerstenfläche, 1,4% der Zuckerrübenfläche und 0,9% der Grünmaisfläche. Für einen kleinen Betrieb zeigen die Flächendaten, wo sich die Ausweitung gebündelt hat — bei Raps und Sonnenblumen — und wo nicht: Kartoffeln haben im Jahrzehnt die meiste Fläche freigegeben und sind von 196,1 Tausend Hektar auf 75,9 Tausend Hektar gefallen.

Alle Werte in 1.000 ha. Veränderung seit 2015 = Nettoveränderung. Anteil an der EU-Fläche bezieht sich auf die geerntete Fläche der EU-27 (EU27_2020). b = Bruch in der Reihe, d = Definitionsänderung, e = geschätzt, p = vorläufig.

KulturFläche 2024 (1.000 ha)Veränderung seit 2015Anteil an der EU-Fläche
Common wheat and spelt2263.5+7.6%11.1%
Grain maize and corn-cob-mix2111-19.1%24.3%
Barley531.1+13.0%5.2%
Sunflower seed1243.3+22.9%25.9%
Rape and turnip rape seeds522.3+42.0%9.2%
Potatoes (including seed potatoes)75.9-61.3%5.5%
Green maize53.1+14.7%0.9%
Sugar beet (excluding seed)22.9-13.8%1.4%

Frequently Asked Questions

Ist Rumänien der größte Sonnenblumenproduzent der EU?

Nein. Rumänien ist der drittgrößte Produzent von Sonnenblumenkernen in der EU. Ungarn führte 2024 mit 1.799 Tausend Tonnen, vor Bulgarien (1.644,7) und Rumänien (1.508). Zusammen erzeugten die vier größten Produzenten — Ungarn, Bulgarien, Rumänien und Frankreich — 2024 76,9% aller Sonnenblumenkerne der EU.

Wie schneidet der rumänische Weizenertrag im Vergleich zum EU-Durchschnitt ab?

Der EU-27-Durchschnitt wird in diesem Datensatz nicht ausgewiesen. Unter den sieben verglichenen EU-Produzenten hatte Rumänien 2024 mit 4,09 t/ha den niedrigsten Weizenertrag — deutlich unter Polen (5,10), Ungarn (5,74), Bulgarien (5,96), Frankreich (6,02), Deutschland (7,11) und Irland (8,14 t/ha). Beim Körnermais lagen die 2,83 t/ha Rumäniens ebenfalls unter allen sechs Vergleichsländern (Bulgarien 3,25, Ungarn 6,00, Polen 7,22, Frankreich 9,20, Deutschland 10,05 t/ha).

Welche rumänische Kultur ist im letzten Jahrzehnt am stärksten gewachsen?

Walnüsse. Die Produktion stieg von 31,3 Tausend Tonnen im Jahr 2015 auf 52,7 Tausend Tonnen im Jahr 2024 — ein Nettozuwachs von 68,3% (CAGR 5,95%), das stärkste Wachstum der neun auf Stabilität untersuchten Kulturen. Gerste folgte mit +35,5% (CAGR 3,43%) von 1.626,3 auf 2.203,3 Tausend Tonnen.

Source data extracted from Eurostat dataset apro_cpsh1.

This article was generated using AI. The content is based on Eurostat data and is provided as a starting point — please verify all data with the original source.

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