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13,9 Millionen Tonnen Sojaproduktion in der EU 2021–2025: Eine vollständige Datenaufschlüsselung
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13,9 Millionen Tonnen Sojaproduktion in der EU 2021–2025: Eine vollständige Datenaufschlüsselung

Die EU-Sojaproduktion erreichte im Zeitraum 2021–2025 13,9 Millionen Tonnen, was einem Durchschnitt von 2,8 Millionen Tonnen pro Jahr entspricht. Italien lag mit 5,2 Millionen Tonnen (37,2 % der EU-Gesamtproduktion) an der Spitze, gefolgt von Frankreich und Rumänien, während die Ernte 2025 mit 2,8 Millionen Tonnen einen leichten Rückgang gegenüber dem Höchststand von 3,1 Millionen Tonnen im Jahr 2024 verzeichnete.

Published Jun 6, 2026|Dataset: apro_cpsh1

EU-Marktanteil: Wer dominiert die Sojaproduktion?

In den fünf Jahren von 2021 bis 2025 erzielte der EU-Sojaanbau 13,9 Millionen Tonnen Ernteproduktion. Italien allein trug 5,2 Millionen Tonnen bei, mehr als das Doppelte der Produktion des zweitgrößten Erzeugers Frankreich. Zusammen machten die vier größten Mitgliedstaaten — Italien, Frankreich, Rumänien und Österreich — über 70 % der gesamten EU-Sojaproduktion aus.

Italiens 5,2 Millionen Tonnen (1 038,59 Tsd. t/Jahr) bedeuten eine überragende Führung — die Sojaproduktion des Landes übertraf die kombinierte Produktion Frankreichs und Rumäniens, der nächsten beiden größten Erzeuger. Frankreich produzierte 1 993,41 Tausend Tonnen (398,68 Tsd. t/Jahr), während Rumänien 1 438,07 Tausend Tonnen (287,61 Tsd. t/Jahr) beisteuerte.

MitgliedstaatGesamt (1.000 t)Jahresdurchschnitt (1.000 t/Jahr)% der EU-Gesamt
Italien5 192.931 038.5937.2%
Frankreich1 993.41398.6814.3%
Rumänien1 438.07287.6110.3%
Österreich1 293.05258.619.3%
Kroatien1 088.44217.697.8%
Ungarn893.38178.686.4%
Slowakei688.84137.774.9%
Deutschland618.70123.744.4%
Übrige EU1 740.33348.0712.5%

Landwirtschaftliche Effizienz: Ertrag pro Hektar

Obwohl Italien in absoluten Mengen dominiert, führt es auch bei der Produktivität pro Hektar unter den größten Erzeugern. Auch österreichische und deutsche Landwirte erzielten bemerkenswert hohe Erträge, was zeigt, dass Flächeneffizienz nicht unbedingt mit dem gesamten Produktionsumfang korreliert.

Italiens durchschnittlicher Ertrag von 3,31 t/ha über den Fünfjahreszeitraum übertraf den EU-Durchschnitt deutlich und erreichte 2025 mit 3,71 t/ha seinen Höhepunkt. Auch Österreich und Deutschland zeigten mit durchschnittlich 2,97 t/ha bzw. 2,92 t/ha eine hohe Effizienz. Rumänien, obwohl der drittgrößte Produzent nach Volumen, verzeichnete mit 2,07 t/ha den niedrigsten Durchschnittsertrag unter den größten Erzeugern, was darauf hindeutet, dass seine Produktion eher durch die Anbaufläche als durch die Flächenproduktivität bestimmt wird.

MitgliedstaatDurchschnittsertrag (t/ha)Spanne (t/ha)
Italien3.312,75–3,71
Österreich2.972,65–3,21
Deutschland2.922,34–3,26
Frankreich2.522,05–2,85
Kroatien2.472,15–2,78
Ungarn2.402,03–2,98
Slowakei2.241,48–2,65
Rumänien2.071,38–2,63

Regionale und klimatische Unterschiede in Europa

Die Sojaproduktion in der EU konzentriert sich stark auf zwei große Gürtel: den mediterranen Süden und die zentral-östlichen Ebenen. Italien steht im Süden als dominierender Produzent allein da, während ein dichtes Cluster zentral- und osteuropäischer Staaten — Österreich, Rumänien, Kroatien, Ungarn und die Slowakei — gemeinsam das Herz der EU-Sojaproduktion bildet.

Zentral- und Osteuropa tragen zusammen 5,4 Millionen Tonnen (38,7 % der EU-Gesamtproduktion) bei und übertreffen damit knapp Italiens Einzelanteil. Westeuropa, angeführt von Frankreich und Deutschland, steuerte 2,6 Millionen Tonnen (18,7 %) bei. Die adriatischen und donauländischen Becken Kroatiens, Ungarns, Rumäniens und der Slowakei bieten ein günstiges Klima für den Sojaanbau, wobei Österreich die Brücke zwischen den westlichen und östlichen Anbauzonen bildet.

RegionMitgliedstaatenGesamt (1.000 t)Jahresdurchschnitt (1.000 t/Jahr)Anteil an EU
SüdeuropaItalien5 192.931 038.5937.2%
WesteuropaFrankreich, Deutschland2 612.11522.4218.7%
Zentral- und OsteuropaÖsterreich, Rumänien, Kroatien, Ungarn, Slowakei5 401.781 080.3638.7%
Übrige EUÜbrige Mitgliedstaaten740.33148.075.3%

Zeitliche Trends: Marktstabilität vs. Volatilität

Der Zeitraum 2021–2025 zeigt unterschiedliche Produktionsmuster bei den größten EU-Sojaerzeugern. Italien verzeichnete ein beständiges jährliches Wachstum von 923,47 Tausend Tonnen im Jahr 2021 auf einen Höchststand von 1 125,58 Tausend Tonnen im Jahr 2024, bevor ein leichter Rückgang auf 1 104,54 Tausend Tonnen im Jahr 2025 eintrat. Deutschland zeigte im gleichen Zeitraum einen stetigen Aufwärtstrend von 106,60 Tausend Tonnen auf 130,80 Tausend Tonnen.

Rumänien wies das volatilste Produktionsmuster auf und schwankte von 367,74 Tausend Tonnen im Jahr 2021 auf 174,24 Tausend Tonnen im Jahr 2025 — ein Rückgang um 53 % im gesamten Zeitraum. Auch Kroatien und Ungarn zeigten ausgeprägte Schwankungen, wobei Ungarn 2024 mit 258,89 Tausend Tonnen einen scharfen Höhepunkt erreichte, bevor es 2025 auf 170,13 Tausend Tonnen fiel. Frankreich und die Slowakei zeigten moderate Stabilität in engeren Bändern. Die Daten Polens für 2025 sind als geschätzt (e) mit 98,06 Tausend Tonnen gekennzeichnet, was den vorläufigen Status widerspiegelt.

Mitgliedstaat20212022202320242025
Italien923.47943.401 095.941 125.581 104.54
Frankreich439.35375.82387.82398.54391.88
Rumänien367.74258.53320.80316.76174.24
Österreich237.83248.42274.96249.13282.71
Kroatien227.87194.77213.02255.08197.70
Ungarn156.58134.47173.31258.89170.13
Slowakei165.1698.76132.81152.74139.37
Deutschland106.60120.50129.00131.80130.80

Flächennutzung: Wie Länder Ackerland priorisieren

Die EU widmete im Zeitraum 2021–2025 etwa 4,2 Millionen Hektar dem Sojaanbau. Auch bei der Flächenzuteilung lag Italien vorn und widmete über 1 573 Tausend Hektar über die fünf Jahre, was mehr als einem Drittel der gesamten EU-Sojafläche entspricht.

Italiens 1 573,23 Tausend Hektar (314,65 Tsd. ha/Jahr) machten 37,3 % der gesamten EU-Sojafläche aus. Frankreich folgte mit 798,88 Tausend Hektar (159,78 Tsd. ha/Jahr) und Rumänien mit 689,17 Tausend Hektar (137,83 Tsd. ha/Jahr). Bemerkenswert ist, dass Rumäniens Flächenanteil (16,4 % der EU-Fläche) seinen Produktionsanteil (10,3 %) deutlich überstieg, was seine geringere Ertragseffizienz unterstreicht. Umgekehrt stellte Österreich 10,4 % der EU-Sojafläche, produzierte aber nur 9,3 % des EU-Volumens, während Deutschland 5,1 % der Fläche für 4,4 % der Produktion nutzte.

MitgliedstaatFläche (1.000 ha)Jahresdurchschnitt (1.000 ha/Jahr)% der EU-Gesamt
Italien1 573.23314.6537.3%
Frankreich798.88159.7819.0%
Rumänien689.17137.8316.4%
Kroatien441.6988.3410.5%
Österreich436.6687.3310.4%
Ungarn378.2175.649.0%
Slowakei310.4062.087.4%
Deutschland214.3042.865.1%
Übrige EU922.94184.5921.9%

Frequently Asked Questions

Welches EU-Land produziert am meisten Soja?

Italien ist der größte Sojaproduzent in der Europäischen Union und trug zwischen 2021 und 2025 5,2 Millionen Tonnen bei — 37,2 % der EU-Gesamtmenge, mehr als das Doppelte der Produktion des zweitplatzierten Frankreichs.

Wie viel Soja produziert die EU jährlich?

Die EU produzierte zwischen 2021 und 2025 durchschnittlich 2,8 Millionen Tonnen Soja pro Jahr, mit Jahressummen zwischen 2,5 Millionen Tonnen (2022) und 3,1 Millionen Tonnen (2024).

Welches EU-Land hat den höchsten Sojaertrag pro Hektar?

Italien erzielte mit 3,31 Tonnen pro Hektar den höchsten Durchschnittsertrag unter den großen Erzeugern, gefolgt von Österreich (2,97 t/ha) und Deutschland (2,92 t/ha).

Source data extracted from Eurostat dataset apro_cpsh1.

This article was generated using AI. The content is based on Eurostat data and is provided as a starting point — please verify all data with the original source.

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