2,1 Millionen Tonnen EU-Süßlupinenproduktion (2021–2025): Eine vollständige Datenanalyse
Polen dominiert die EU-Süßlupinenproduktion mit 1,64 Millionen Tonnen über 2021–2025, was 78 % der EU-Gesamtmenge entspricht. Deutschland folgt mit 259.700 Tonnen (12,4 %), während Frankreich mit 2,17 Tonnen pro Hektar den höchsten durchschnittlichen Ertrag erzielt. Die EU-Ernte 2025 wird auf 502.010 Tonnen geschätzt, die höchste im Fünfjahreszeitraum.
EU-Marktanteil: Wer dominiert die Süßlupinenproduktion?
Die Europäische Union produzierte im Zeitraum 2021–2025 schätzungsweise 2.097.300 Tonnen Süßlupinen, basierend auf nationalen Meldungen an Eurostat. Polen allein trug 1.638.180 Tonnen (78,1 % der EU-Gesamtmenge) bei und festigt damit seine Position als unangefochtener Marktführer im Süßlupinenanbau.
Deutschland belegte mit 259.700 Tonnen (12,4 %) den zweiten Platz, gefolgt von Griechenland mit 75.210 Tonnen (3,6 %), Frankreich mit 55.310 Tonnen (2,6 %) und Litauen mit 25.680 Tonnen (1,2 %). Kleinere Produzenten wie Tschechien, Spanien, Italien, Österreich und Dänemark machen den Rest aus. Das EU-Aggregat für 2025 lag bei 502.010 Tonnen, dem höchsten Einzeljahreswert des Zeitraums.
| Mitgliedstaat | Gesamtmenge (1 000 t) | Jahresdurchschnitt (1 000 t/Jahr) | Anteil an EU (%) |
|---|---|---|---|
| Polen | 1.638,18 | 327,64 | 78,1 % |
| Deutschland | 259,70 | 51,94 | 12,4 % |
| Griechenland | 75,21 | 15,04 | 3,6 % |
| Frankreich | 55,31 | 11,06 | 2,6 % |
| Litauen | 25,68 | 5,14 | 1,2 % |
| Übrige EU | 43,22 | 8,64 | 2,1 % |
Landwirtschaftliche Effizienz: Ertrag pro Hektar
Während Polen das Gesamtvolumen dominiert, erzielt Frankreich den höchsten Süßlupinenertrag unter den fünf größten Produzenten mit durchschnittlich 2,17 Tonnen pro Hektar über den Fünfjahreszeitraum. Deutschland folgt mit 1,86 t/ha, dicht gefolgt von Polen mit 1,80 t/ha.
Griechenland, obwohl drittgrößter Produzent, meldet mit durchschnittlich 1,17 t/ha den niedrigsten Ertrag — etwa die Hälfte der französischen Effizienz. Diese Ertragslücke spiegelt unterschiedliche Anbaumethoden und agroklimatische Bedingungen wider: Frankreich widmet nur 5,09 Tsd. Hektar pro Jahr dem Süßlupinenanbau, erzielt aber mehr pro Hektar als jeder andere große Produzent.
| Mitgliedstaat | Durchschn. Ertrag (t/ha) | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Frankreich | 2,17 | 2,26 | 2,06 | 2,21 | 2,12 | 2,18 |
| Deutschland | 1,86 | 1,84 | 1,67 | 1,79 | 2,19 | 1,81 |
| Polen | 1,80 | 1,59 | 1,84 | 1,76 | 1,88 | 1,92e |
| Griechenland | 1,17 | 1,37e | 1,29e | 1,31e | 0,75e | 1,15e |
Regionale und klimatische Unterschiede in Europa
Die Süßlupinenproduktion konzentriert sich stark auf Osteuropa, das über 79 % der EU-Gesamtmenge ausmacht. Polen und Litauen produzierten zusammen 1.663.860 Tonnen über 2021–2025, was die starke Verankerung der Kultur in der baltischen und mitteleuropäischen Klimazone widerspiegelt.
Westeuropa (Deutschland und Frankreich) steuerte 315.010 Tonnen (15,0 %) bei, während die Mittelmeerstaaten (Griechenland, Spanien, Italien) 94.130 Tonnen (4,5 %) hinzufügten. Die Dominanz des Ostblocks wird durch Polens große Anbauflächen bestimmt — durchschnittlich 180,67 Tsd. Hektar pro Jahr — im Vergleich zu Westeuropas kombiniertem Jahresdurchschnitt von 33,13 Tsd. Hektar.
| Region | Mitgliedstaaten | Gesamtmenge (1 000 t) | Jahresdurchschnitt (1 000 t/Jahr) | Anteil an EU |
|---|---|---|---|---|
| Osteuropa | Polen, Litauen | 1.663,86 | 332,77 | 79,3 % |
| Westeuropa | Deutschland, Frankreich | 315,01 | 63,00 | 15,0 % |
| Mittelmeerraum | Griechenland, Spanien, Italien | 94,13 | 18,83 | 4,5 % |
| Übrige EU | — | 24,30 | 4,86 | 1,2 % |
Zeitliche Entwicklung: Marktstabilität vs. Volatilität
Die Produktionsentwicklung Polens über 2021–2025 zeigt einen klaren Aufwärtstrend von 221.390 Tonnen im Jahr 2021 auf geschätzte 411.420 Tonnen im Jahr 2025 — ein Anstieg von 86 %. Deutschlands Produktion blieb vergleichsweise stabil und schwankte in einer engen Spanne von 45.500 bis 57.200 Tonnen jährlich, ohne erkennbaren Trend.
Frankreich verzeichnete einen stetigen Rückgang von 15.130 Tonnen (2021) auf 8.220 Tonnen (2025) (−46 %). Auch Griechenland tendierte abwärts, von 15.930 Tonnen auf 11.550 Tonnen im selben Zeitraum. Litauen war das einzige andere Land mit anhaltendem Wachstum und verdoppelte seine Produktion von 4.210 Tonnen im Jahr 2021 auf 6.650 Tonnen im Jahr 2025. Die Daten für 2025 tragen für Polen und Griechenland eine Schätzkennzeichnung (e), was auf vorläufige, revisionsfähige Werte hinweist.
| Jahr | Polen | Deutschland | Griechenland | Frankreich | Litauen |
|---|---|---|---|---|---|
| 2021 | 221,39 | 53,4 | 15,93e | 15,13 | 4,21d |
| 2022 | 354,33 | 53,0 | 15,33e | 11,02 | 4,36 |
| 2023 | 275,32 | 45,5 | 17,45e | 10,87 | 4,59 |
| 2024 | 375,72 | 57,2 | 14,95e | 10,07 | 5,87 |
| 2025e | 411,42e | 50,6 | 11,55e | 8,22 | 6,65 |
Flächennutzung: Wie Länder Ackerland für Süßlupinen priorisieren
Die gesamte Süßlupinenanbaufläche in den fünf größten Produktionsländern betrug 1.158,34 Tsd. Hektar über 2021–2025, mit einem Jahresdurchschnitt von 231,67 Tsd. Hektar. Polen entfielen 903,35 Tsd. Hektar (78,0 %), was seinem Produktionsanteil entspricht.
Deutschland widmete 140,20 Tsd. Hektar (12,1 %), Griechenland 66,72 Tsd. Hektar (5,8 %), Frankreich 25,44 Tsd. Hektar (2,2 %) und Litauen 22,63 Tsd. Hektar (2,0 %). Polens durchschnittliche Jahresfläche von 180,67 Tsd. Hektar ist mehr als sechsmal so groß wie die Deutschlands mit 28,04 Tsd. Hektar, was den enormen Größenunterschied bei der Landnutzung unterstreicht.
| Mitgliedstaat | Fläche (1 000 ha) | Jahresdurchschnitt (1 000 ha/Jahr) | Anteil an EU (%) |
|---|---|---|---|
| Polen | 903,35 | 180,67 | 78,0 % |
| Deutschland | 140,20 | 28,04 | 12,1 % |
| Griechenland | 66,72 | 13,34 | 5,8 % |
| Frankreich | 25,44 | 5,09 | 2,2 % |
| Litauen | 22,63 | 4,53 | 2,0 % |
Frequently Asked Questions
Welches EU-Land produziert die meisten Süßlupinen?
Polen ist mit 1.638.180 Tonnen über 2021–2025 der dominierende Produzent und repräsentiert 78,1 % der EU-Gesamtmenge, weit vor Deutschland (259.700 Tonnen) und Griechenland (75.210 Tonnen).
Wie vergleicht sich der Süßlupinenertrag Frankreichs mit dem Polens?
Frankreich erzielt mit durchschnittlich 2,17 t/ha den höchsten Ertrag unter den größten Produzenten, während Polen 1,80 t/ha erreicht — Frankreich ist trotz deutlich kleinerer Anbaufläche 21 % flächeneffizienter.
Ist die EU-Süßlupinenproduktion gestiegen?
Ja, die Gesamtproduktion stieg von etwa 310.000 Tonnen im Jahr 2021 auf geschätzte 502.010 Tonnen im Jahr 2025, hauptsächlich angetrieben durch Polens rapide Expansion.
Source data extracted from Eurostat dataset apro_cpsh1.
This article was generated using AI. The content is based on Eurostat data and is provided as a starting point — please verify all data with the original source.