2,67 Millionen Tonnen EU-Reisproduktion (2021–2025): Eine vollständige Datenaufschlüsselung
Die Europäische Union produzierte 2025 etwa 2,67 Millionen Tonnen Reis, wobei Italien den Sektor mit 52,8 % Marktanteil dominierte, gefolgt von Spanien mit 27,0 %. Die EU-Reisproduktion blieb im Zeitraum 2021–2025 relativ stabil und lag zwischen 2,11 und 2,67 Millionen Tonnen, wobei Italien durchweg mehr als die Hälfte der Gesamtproduktion des Blocks ausmachte.
EU-Marktanteil: Wer dominiert die Produktion?
Der Reisanbau in der EU konzentriert sich auf eine Handvoll Mittelmeeranrainerstaaten. Im Jahr 2025 produzierte die EU-27 schätzungsweise 2,67 Millionen Tonnen Reis, wobei Italien allein für mehr als die Hälfte der Gesamtproduktion verantwortlich war.
Italien führt mit deutlichem Abstand und produziert mehr als Spanien und Griechenland zusammen. Spanien behauptet eine solide zweite Position mit etwas mehr als einem Viertel der EU-Reisproduktion, während Griechenland, Portugal und Frankreich die fünf größten Produzenten komplettieren.
Daten für Spanien und Portugal sind als vorläufig (p) gekennzeichnet und können in späteren Übermittlungsrunden revidiert werden. Griechische Daten sind für alle Jahre als geschätzt (e) gekennzeichnet.
| Mitgliedstaat | Gesamtmenge (1.000 t) | % der EU-Gesamtmenge |
|---|---|---|
| Italien | 1.408,70 | 52,8% |
| Spanien | 721,76 (p) | 27,0% |
| Griechenland | 189,41 (e) | 7,1% |
| Portugal | 163,51 (p) | 6,1% |
| Frankreich | 99,74 | 3,7% |
| Bulgarien | 59,10 | 2,2% |
| Rumänien | 17,02 | 0,6% |
| Ungarn | 8,94 | 0,3% |
| Andere | 0,39 | <0,1% |
Landwirtschaftliche Effizienz: Ertrag pro Hektar
Während Italien bei der Gesamtmenge führend ist, zeigt die Ertragseffizienz — gemessen in Tonnen pro Hektar — eine andere Wettbewerbslandschaft. Griechenland und Spanien erzielen die höchsten Erträge unter den EU-Reisproduzenten, obwohl sie weitaus kleinere Anbauflächen als Italien bewirtschaften.
Griechenland erzielt mit 7,49 Tonnen pro Hektar (geschätzt) den höchsten Ertrag, knapp vor Spanien mit 7,43 t/ha (vorläufig). Frankreich folgt mit 6,40 t/ha, während Italien — der größte Produzent nach Gesamtmenge — einen Ertrag von 6,00 t/ha aufweist. Dies deutet darauf hin, dass kleinere Produzenten trotz geringerer Anbaufläche eine höhere Flächenproduktivität erzielen.
| Mitgliedstaat | Fläche (1.000 ha) | Produktion (1.000 t) | Ertrag (t/ha) |
|---|---|---|---|
| Griechenland | 25,30 (e) | 189,41 (e) | 7,49 |
| Spanien | 97,14 (p) | 721,76 (p) | 7,43 |
| Frankreich | 15,59 | 99,74 | 6,40 |
| Italien | 234,73 | 1.408,70 | 6,00 |
| Portugal | 27,90 (p) | 163,51 (p) | 5,86 |
| Rumänien | 3,21 | 17,02 | 5,30 |
| Bulgarien | 11,84 | 59,10 | 4,99 |
| Ungarn | 2,92 | 8,94 | 3,06 |
Regionale und klimatische Unterschiede in Europa
Der Reisanbau in der EU ist fast ausschließlich eine mediterrane und südeuropäische Aktivität. Der südeuropäische Block — Italien, Spanien, Griechenland, Portugal und Frankreich — macht zusammen etwa 97 % der EU-Reisproduktion aus. Die osteuropäischen Produzenten Bulgarien, Rumänien und Ungarn tragen die restlichen 3 % bei.
Innerhalb der südeuropäischen Zone dominiert das zentrale Mittelmeer (Italien) mit 52,8 % der EU-Produktion, gefolgt vom westlichen Mittelmeerraum (Spanien, Portugal, Frankreich) mit 36,9 % und dem östlichen Mittelmeerraum (Griechenland) mit 7,1 %. Die osteuropäischen Produzenten tragen gemeinsam nur 3,2 % bei.
Zeitliche Trends: Marktstabilität vs. Volatilität
Der EU-Reissektor weist moderate jährliche Schwankungen auf, wobei die Gesamtproduktion zwischen 2,11 Millionen Tonnen (2022) und 2,67 Millionen Tonnen (2025) liegt. Im Gegensatz zu Kulturen mit ausgeprägten Alternanzzyklen zeigt Reis eine relativ begrenzte Volatilität.
Italien sticht als stabilster Produzent hervor, mit einer jährlichen Produktion in einem engen Bereich von 1.237–1.459 Tausend Tonnen — eine maximale Abweichung von nur 15,2 % über den Fünfjahreszeitraum. Spanien weist die höchste Volatilität auf: Die Produktion fiel von 2021 bis 2022 um 43,2 % (von 617,18 auf 350,42 Tausend Tonnen), erholte sich dann stark und stieg von 2022 bis 2025 um 106,0 %. Frankreich zeigt einen stetigen Aufwärtstrend mit einem Anstieg von 62,34 Tausend Tonnen im Jahr 2021 auf 99,74 Tausend Tonnen im Jahr 2025, was einem Zuwachs von 60,0 % entspricht. Bulgarien und Rumänien weisen während des gesamten Zeitraums eine sehr stabile Produktion auf.
| Jahr | EU-27 (1.000 t) | Italien (1.000 t) | Spanien (1.000 t) | Griechenland (1.000 t) | Portugal (1.000 t) | Frankreich (1.000 t) | Bulgarien (1.000 t) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2021 | 2.642,70 | 1.459,31 | 617,18 | 245,34 (e) | 175,90 | 62,34 | 58,12 |
| 2022 | 2.113,55 | 1.236,96 | 350,42 | 214,75 (e) | 155,57 | 64,48 | 64,32 |
| 2023 | 2.234,83 | 1.378,64 | 334,10 | 190,44 (e) | 178,83 | 68,27 | 64,16 |
| 2024 | 2.637,54 | 1.448,76 | 605,82 | 250,09 (e) | 172,12 | 71,96 | 65,84 |
| 2025 | 2.668,56 | 1.408,70 | 721,76 (p) | 189,41 (e) | 163,51 (p) | 99,74 | 59,10 |
Flächennutzung: Wie Länder Ackerland priorisieren
Die EU-27 widmete 2025 etwa 418,82 Tausend Hektar dem Reisanbau, was den bedeutenden Flächenfußabdruck der Kulturpflanze im Verhältnis zu ihrem Anteil an der gesamten EU-Agrarfläche widerspiegelt.
Italien weist mit 234,73 Tausend Hektar die größte Reisanbaufläche aus, was 56,0 % der gesamten EU-Reisanbaufläche entspricht. Es folgen Spanien mit 97,14 Tausend Hektar (23,2 %), Portugal mit 27,90 Tausend Hektar (6,7 %) und Griechenland mit 25,30 Tausend Hektar (6,0 %). Frankreich widmet 15,59 Tausend Hektar (3,7 %) und Bulgarien 11,84 Tausend Hektar (2,8 %). Die übrigen EU-Mitgliedstaaten entfallen gemeinsam auf weniger als 2 % der gesamten Reisanbaufläche.
Beim Vergleich der Flächennutzung mit dem Produktionsanteil nutzt Italien 56,0 % der EU-Reisanbaufläche für 52,8 % der Produktion, während Spanien 23,2 % der Fläche für 27,0 % der Produktion nutzt — was Spanien zum effizientesten großen Produzenten in Bezug auf das Flächen-Produktions-Verhältnis macht. Griechenland nutzt nur 6,0 % der EU-Reisanbaufläche für 7,1 % der Produktion, was die hohen Erträge pro Hektar kleinerer Produzenten weiter unterstreicht.
Frequently Asked Questions
Welches EU-Land ist der größte Reisproduzent?
Italien ist der größte Reisproduzent in der Europäischen Union und erzielte 2025 einen Anteil von 52,8 % an der gesamten EU-Reisproduktion mit 1,41 Millionen Tonnen.
Wie viel Reis produziert die EU jährlich?
Die EU-27 produzierte 2025 etwa 2,67 Millionen Tonnen Reis, wobei die Produktion im Zeitraum 2021–2025 zwischen 2,11 und 2,67 Millionen Tonnen lag.
Welches EU-Land hat den höchsten Reisertrag pro Hektar?
Griechenland erzielt mit 7,49 Tonnen pro Hektar (geschätzte Daten) den höchsten Reisertrag in der EU, dicht gefolgt von Spanien mit 7,43 Tonnen pro Hektar (vorläufige Daten).
Source data extracted from Eurostat dataset apro_cpsh1.
This article was generated using AI. The content is based on Eurostat data and is provided as a starting point — please verify all data with the original source.