311.810 Tonnen Rote Johannisbeeren: EU-Produktionsstatistiken 2021–2025 — Eine vollständige Datenaufschlüsselung
Polen ist die dominierende Kraft in der EU-Produktion roter Johannisbeeren und trug im Fünfjahreszeitraum 185.100 Tonnen bei — 59,4 % der gesamten EU-Produktion — mit einem Jahresdurchschnitt von 37.020 Tonnen. Deutschland und die Niederlande folgen als zweit- und drittgrößte Produzenten, während die Niederlande mit etwa 17,9 t/ha den höchsten Ertrag pro Hektar erzielen, mehr als das Vierfache des EU-Durchschnitts.
EU-Marktanteil: Wer dominiert die Produktion Roter Johannisbeeren?
Polen führt die EU-Produktion roter Johannisbeeren mit großem Abstand an und erzeugt nahezu drei Fünftel der gesamten Produktion. Deutschland und die Niederlande folgen auf den Plätzen zwei und drei, während mehrere andere Mitgliedstaaten kleinere Mengen beisteuern.
| Mitgliedstaat | Gesamt (1.000 t) | Jahresdurchschnitt (1.000 t/Jahr) | % der EU-Gesamtmenge |
|---|---|---|---|
| Polen | 185,10 | 37,02 | 59,4 % |
| Deutschland | 42,26 | 8,45 | 13,6 % |
| Niederlande | 30,41 | 6,08 | 9,8 % |
| Österreich | 13,29 | 2,66 | 4,3 % |
| Frankreich | 11,48 | 2,30 | 3,7 % |
| Ungarn | 10,10 | 2,02 | 3,2 % |
| Italien | 4,68 | 0,94 | 1,5 % |
| Belgien | 3,70 | 0,74 | 1,2 % |
| Litauen | 3,40 | 0,68 | 1,1 % |
| Dänemark | 2,30 | 0,46 | 0,7 % |
| Übrige EU | 5,09 | 1,02 | 1,6 % |
Landwirtschaftliche Effizienz: Ertrag pro Hektar
Obwohl Polen beim Gesamtvolumen dominiert, liegt sein Ertrag pro Hektar deutlich unter dem mehrerer anderer Erzeuger. Die Niederlande erzielen den höchsten Durchschnittsertrag, was auf intensive gärtnerische Praktiken und kontrollierte Anbaubedingungen zurückzuführen ist.
| Mitgliedstaat | Durchschn. Ertrag (t/ha) |
|---|---|
| Niederlande | 17,89 |
| Deutschland | 8,58 |
| Frankreich | 6,76 |
| Ungarn | 4,21 |
| Polen | 4,12 |
Regionale und klimatische Unterschiede in Europa
Die Produktion roter Johannisbeeren konzentriert sich überwiegend auf Nord- und Osteuropa, während die Mittelmeer- und Südländer nur vernachlässigbare Mengen produzieren.
| Region | Mitgliedstaaten | Gesamt (1.000 t) | Jahresdurchschnitt (1.000 t/Jahr) | Anteil an der EU |
|---|---|---|---|---|
| Osteuropa | Polen, Ungarn | 195,20 | 39,04 | 62,6 % |
| Mitteleuropa | Deutschland, Österreich, Tschechien | 57,41 | 11,48 | 18,4 % |
| Westeuropa | Niederlande, Frankreich, Belgien | 45,59 | 9,12 | 14,6 % |
| Nordische & Baltische Staaten | Litauen, Dänemark, Finnland, Estland, Lettland | 7,85 | 1,57 | 2,5 % |
| Südeuropa | Italien, Spanien, Griechenland, Portugal | 5,27 | 1,05 | 1,7 % |
Zeitliche Trends: Marktstabilität vs. Volatilität
Der Fünfjahreszeitraum zeigt erhebliche Unterschiede in der Produktionsstabilität zwischen den Mitgliedstaaten.
Polen weist die höchste Volatilität auf, mit einer jährlichen Produktion zwischen 32.400 Tonnen im Jahr 2024 und 43.700 Tonnen im Jahr 2022 — eine Schwankung von 34,9 %. Diese starke Variation zeigt sich in den jährlichen Veränderungen in der nachstehenden Tabelle.
Die Niederlande zeigen eine bemerkenswerte Stabilität mit einer jährlichen Produktion zwischen 5.890 und 6.500 Tonnen (eine Spanne von nur 10,3 %). Diese Beständigkeit spiegelt die kontrollierten Anbaubedingungen der niederländischen Gartenbauwirtschaft wider. Hinweis: Die niederländischen Daten für 2021–2024 tragen ein geschätztes (e) Kennzeichen.
Deutschland verzeichnete im Jahr 2024 einen deutlichen Einbruch auf 6.790 Tonnen (von 8.550 Tonnen im Vorjahr), bevor es 2025 mit 9.320 Tonnen wieder stark anstieg — eine Erholung von 37,3 % im Vergleich zum Vorjahr.
Die EU-Gesamtproduktion schwankte zwischen einem Tiefstwert von 54.390 Tonnen im Jahr 2024 und einem Höchstwert von 70.900 Tonnen im Jahr 2022, was hauptsächlich auf die Schwankungen der polnischen Produktion zurückzuführen ist.
| Jahr | Polen (1.000 t) | Deutschland (1.000 t) | Niederlande (1.000 t) | EU-27 (1.000 t) |
|---|---|---|---|---|
| 2021 | 37,20 | 8,77 | 6,02 | 63,03 |
| 2022 | 43,70 | 8,83 | 6,50 | 70,90 |
| 2023 | 38,20 | 8,55 | 6,07 | 63,82 |
| 2024 | 32,40 | 6,79 | 5,89 | 54,39 |
| 2025 | 33,60 | 9,32 | 5,93 | 59,67 |
Flächennutzung: Wie die Länder Anbauflächen für Rote Johannisbeeren priorisieren
Die EU hat im Fünfjahreszeitraum 62.900 Hektar für den Anbau roter Johannisbeeren bereitgestellt, wobei Polen fast drei Viertel der Gesamtfläche bewirtschaftet.
| Mitgliedstaat | Fläche (1.000 ha) | Jahresdurchschnitt (1.000 ha/Jahr) | % der EU-Gesamtfläche |
|---|---|---|---|
| Polen | 45,00 | 9,00 | 71,5 % |
| Deutschland | 4,92 | 0,98 | 7,8 % |
| Ungarn | 2,40 | 0,48 | 3,8 % |
| Frankreich | 1,70 | 0,34 | 2,7 % |
| Niederlande | 1,70 | 0,34 | 2,7 % |
| Litauen | 2,26 | 0,45 | 3,6 % |
| Übrige EU | 4,92 | 0,98 | 7,8 % |
Frequently Asked Questions
Welches EU-Land produziert die meisten Roten Johannisbeeren?
Polen ist mit Abstand der größte Produzent roter Johannisbeeren in der Europäischen Union und erzeugte zwischen 2021 und 2025 185.100 Tonnen bzw. 59,4 % der gesamten EU-Produktion.
Warum haben die Niederlande so hohe Erträge bei Roten Johannisbeeren?
Die Niederlande erzielen einen durchschnittlichen Ertrag von etwa 17,9 t/ha — mehr als das Vierfache des polnischen Durchschnitts — dank intensiver gartenbaulicher Praktiken, einschließlich des Anbaus unter Glas oder in kontrollierten Umgebungen.
Wie viel Land widmet die EU dem Anbau von Roten Johannisbeeren?
Die EU-Mitgliedstaaten haben im Zeitraum 2021–2025 insgesamt 62.900 Hektar für den Anbau roter Johannisbeeren bereitgestellt, wobei Polen allein 45.000 Hektar bzw. 71,5 % der Gesamtfläche bewirtschaftet.
Source data extracted from Eurostat dataset apro_cpsh1.
This article was generated using AI. The content is based on Eurostat data and is provided as a starting point — please verify all data with the original source.