4,53 Millionen Tonnen EU-Kiwiproduktion (2021–2025): Eine vollständige Datenanalyse
EU-Kiwiproduktionsstatistiken zeigen, dass Italien und Griechenland den Markt dominieren und zusammen über 86 % der Gesamtproduktion der Union ausmachen, während Griechenland bei der Flächeneffizienz mit 23,5 t/ha führend ist. Die Produktion konzentriert sich überwiegend auf Südeuropa, wobei Italien starke jährliche Schwankungen aufweist und Frankreich stetiges Wachstum über den Fünfjahreszeitraum zeigt.
EU-Marktanteil: Wer dominiert die Produktion?
Im Zeitraum 2021–2025 war Italien mit Abstand der größte Kiwiproduzent in der Europäischen Union und trug 2,31 Millionen Tonnen (461 kt/Jahr) bei — mehr als die Hälfte der EU-Gesamtmenge. Griechenland folgte mit 1,61 Millionen Tonnen (322 kt/Jahr), was 35,5 % der EU-Produktion entspricht. Frankreich (248 Tsd. Tonnen, 50 kt/Jahr) und Portugal (223 Tsd. Tonnen, 45 kt/Jahr) belegten die Plätze drei und vier, während Spanien mit 145 Tsd. Tonnen (29 kt/Jahr) die fünf größten Produzenten abrundete.
Die Türkei, ein Beitrittskandidat, produzierte in den vier Jahren mit verfügbaren Daten (2021–2024) 369 Tsd. Tonnen, was einem Durchschnitt von 92 kt/Jahr entspricht.
| Mitgliedstaat | Gesamt (1 000 t) | Jährlicher Durchschnitt (1 000 t/Jahr) | % der EU-Gesamtmenge |
|---|---|---|---|
| Italien | 2 306,23 | 461,25 | 50,86 |
| Griechenland | 1 609,78 | 321,96 | 35,50 |
| Frankreich | 248,43 | 49,69 | 5,48 |
| Portugal | 222,83 | 44,57 | 4,91 |
| Spanien | 144,90 | 28,98 | 3,20 |
| Übrige EU | 1,05 | 0,21 | 0,02 |
Landwirtschaftliche Effizienz: Ertrag pro Hektar
Griechenland erzielte mit 23,5 t/ha den höchsten durchschnittlichen Kiwi-Ertrag unter den EU-Produzenten und übertraf damit den EU-Durchschnitt von 19,5 t/ha deutlich. Spanien folgte mit 19,9 t/ha, dicht gefolgt von Italien mit 19,4 t/ha. Frankreich (12,4 t/ha) und Portugal (12,6 t/ha) arbeiteten mit erheblich geringerer Effizienz, obwohl sie die dritt- bzw. viertgrößten Produktionsmengen aufwiesen.
Griechenlands Ertragsvorteil bedeutet, dass es 35,5 % der EU-Kiwis auf nur 29,5 % der Kiwi-Anbaufläche produziert, während Italiens größere, aber weniger effiziente Obstgärten 51,1 % der Fläche für 50,9 % der Produktion benötigen.
| Mitgliedstaat | Durchschnittlicher Ertrag (t/ha) |
|---|---|
| Griechenland | 23,5 |
| Spanien | 19,9 |
| Italien | 19,4 |
| Portugal | 12,6 |
| Frankreich | 12,4 |
| EU27_2020 | 19,5 |
Regionale und klimatische Unterschiede in Europa
Der Kiwianbau in der EU ist fast ausschließlich ein Mittelmeerunternehmen. Die südlichen Mitgliedstaaten — Italien, Griechenland, Portugal und Spanien — machen zusammen über 94 % der EU-Kiwiproduktion aus. Frankreich trägt mit seinen südlichen Anbauregionen den Rest bei. In Nord-, Ost- oder Mitteleuropa gibt es keine nennenswerte Produktion.
Diese geografische Konzentration spiegelt die klimatischen Anforderungen der Kiwi wider — die Kulturpflanze gedeiht in warm-gemäßigten Regionen mit ausreichend Niederschlag oder Bewässerung, Bedingungen, die hauptsächlich in mediterranen Zonen zu finden sind.
| Region | Mitgliedstaaten | Gesamt (1 000 t) | Jährlicher Durchschnitt (1 000 t/Jahr) | Anteil an der EU |
|---|---|---|---|---|
| Südeuropa | Italien, Griechenland, Portugal, Spanien | 4 283,74 | 856,75 | 94,48 |
| Westeuropa | Frankreich | 248,43 | 49,69 | 5,48 |
| Übrige EU | Bulgarien, Zypern, Slowenien | 1,05 | 0,21 | 0,02 |
Zeitliche Trends: Marktstabilität vs. Volatilität
Italiens Produktion zeigte im Laufe des Zeitraums die größte Volatilität. Nach einem Anstieg von 25,7 % von 416 kt im Jahr 2021 auf 523 kt im Jahr 2022 fiel die Produktion um 25,2 % auf 391 kt im Jahr 2023, erholte sich dann um 18,6 % auf 464 kt im Jahr 2024 und stieg um weitere 10,4 % auf 512 kt im Jahr 2025. Diese starken jährlichen Schwankungen machen Italiens Marktposition bedeutend, aber unberechenbar.
Griechenland zeigte dagegen eine bemerkenswerte Stabilität. Die Jahresproduktion lag zwischen 311 kt und 342 kt, mit jährlichen Veränderungen zwischen −9,2 % und +8,0 %. Diese Beständigkeit unterstreicht Griechenlands Rolle als zuverlässiger Versorgungsanker.
Frankreich wies die stetigste Wachstumskurve auf, die von 46 kt im Jahr 2021 auf 55 kt im Jahr 2025 anstieg — ein kumulativer Anstieg von 19,0 % ohne einen einzigen Rückgang.
Portugal verzeichnete einen klaren Abwärtstrend, der von 55 kt im Jahr 2021 auf einen Tiefststand von 31 kt im Jahr 2024 fiel (2024 vorläufig), bevor eine bescheidene Erholung auf 34 kt im Jahr 2025 einsetzte. Spanien blieb sehr stabil und schwankte zwischen 27 und 31 kt jährlich.
| Land | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | Trend |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Italien | 416,06 | 523,12 | 391,10 | 463,91 | 512,04 | Volatil |
| Griechenland | 319,34e | 320,27e | 317,08e | 342,33e | 310,76e | Stabil |
| Frankreich | 46,03 | 47,12 | 49,77 | 50,76 | 54,75 | Stetiges Wachstum |
| Portugal | 55,46 | 52,92 | 48,69 | 31,32 | 34,44p | Rückläufig |
| Spanien | 28,36 | 27,38 | 28,95 | 29,64 | 30,57 | Stabil |
| Türkei | 86,00 | 101,00 | 90,00 | 92,00 | — | Mäßig |
Flächennutzung: Wie Länder Ackerland priorisieren
Die EU-Mitgliedstaaten widmeten im Fünfjahreszeitraum insgesamt 233,2 Tsd. Hektar dem Kiwianbau, was einem Durchschnitt von 46,6 kha/Jahr entspricht. Italien nutzte mit 119,2 kha (23,8 kha/Jahr) den größten Anteil, was 51,1 % der EU-Kiwianbaufläche entspricht — anteilig konsistent mit seinem Produktionsanteil. Griechenland wies 68,7 kha (13,7 kha/Jahr, 29,5 % der EU-Gesamtfläche) aus, während Frankreich (20,0 kha, 4,0 kha/Jahr), Portugal (17,7 kha, 3,5 kha/Jahr) und Spanien (7,3 kha, 1,5 kha/Jahr) deutlich weniger Fläche nutzten.
Die italienische Kiwianbaufläche verringerte sich im Laufe des Zeitraums leicht (von 24,85 kha im Jahr 2021 auf 23,33 kha im Jahr 2025), während die griechische Fläche moderat expandierte (von 12,57 auf 13,92 kha), was auf eine Intensivierung in Griechenland und eine Konsolidierung in Italien hindeutet.
| Mitgliedstaat | Fläche (1 000 ha) | Jährlicher Durchschnitt (1 000 ha/Jahr) | % der EU-Gesamtfläche |
|---|---|---|---|
| Italien | 119,20 | 23,84 | 51,11 |
| Griechenland | 68,73 | 13,75 | 29,47 |
| Frankreich | 20,02 | 4,00 | 8,59 |
| Portugal | 17,72 | 3,54 | 7,60 |
| Spanien | 7,28 | 1,46 | 3,12 |
| Übrige EU | 0,25 | 0,05 | 0,11 |
Frequently Asked Questions
Welches EU-Land produziert die meisten Kiwis?
Italien ist der größte Kiwiproduzent in der Europäischen Union und verzeichnete zwischen 2021 und 2025 2,31 Millionen Tonnen bzw. 50,9 % der gesamten EU-Produktion.
Welches EU-Land hat den höchsten Kiwi-Ertrag pro Hektar?
Griechenland erzielt mit durchschnittlich 23,5 t/ha den höchsten Kiwi-Ertrag, weit über dem EU-Durchschnitt von 19,5 t/ha.
Wie hat sich die EU-Kiwiproduktion zwischen 2021 und 2025 verändert?
Die EU-Kiwiproduktion schwankte jährlich zwischen 836 und 971 Tsd. Tonnen, mit einer Gesamtmenge von 4,53 Millionen Tonnen im Fünfjahreszeitraum. Italien zeigte erhebliche Volatilität, während Griechenland stabil blieb und Frankreich konstantes Wachstum verzeichnete.
Source data extracted from Eurostat dataset apro_cpsh1.
This article was generated using AI. The content is based on Eurostat data and is provided as a starting point — please verify all data with the original source.