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Fast 2 Millionen Tonnen EU-Gurkenproduktion (2015–2019): Eine vollständige Datenanalyse

Deutschland dominiert den EU-Markt für Gewürzgurken und trägt mit 972,96 Tausend Tonnen in fünf Jahren fast die Hälfte (48,8 %) zur Gesamtproduktion bei. Polen und Rumänien folgen als bedeutende Produzenten und machen zusammen mehr als ein Viertel des EU-Gesamtvolumens aus, während der Sektor auf eine konzentrierte mitteleuropäische und osteuropäische Produktionsbasis angewiesen ist.

EU-Marktanteil: Wer dominiert die Produktion?

Deutschland ist der unangefochtene Spitzenreiter der EU-Gewürzgurkenproduktion mit 972,96 Tausend Tonnen im Fünfjahreszeitraum (194,59 Tsd. t/Jahr), was fast der Hälfte der gesamten EU-Produktion entspricht. Polen liegt mit 413,09 Tausend Tonnen (82,62 Tsd. t/Jahr, 20,7 %) an zweiter Stelle, gefolgt von Rumänien mit 160,47 Tausend Tonnen (32,09 Tsd. t/Jahr, 8,0 %). Griechenland vervollständigt die Top Vier mit 101,53 Tausend Tonnen (20,31 Tsd. t/Jahr, 5,1 %).

Die drei wichtigsten Mitgliedstaaten — Deutschland, Polen und Rumänien — vereinen 77,5 % der gesamten EU-Gewürzgurkenproduktion auf sich, was die hohe geografische Konzentration dieser Kulturpflanze unterstreicht.

MitgliedstaatGesamt (1 000 t)Jahresdurchschnitt (1 000 t/Jahr)Anteil an EU (%)
Deutschland972.96194.5948.8%
Polen413.0982.6220.7%
Rumänien160.4732.098.0%
Griechenland101.5320.315.1%
Tschechien71.8114.363.6%
Ungarn71.5914.323.6%
Österreich52.9810.602.7%
Finnland44.108.822.2%
Schweden38.147.631.9%
Bulgarien35.897.181.8%
Italien14.712.940.7%
Übrige EU18.183.640.9%

Landwirtschaftliche Effizienz: Ertrag pro Hektar

Eurostat weist im Datensatz apro_cpsh1 unter dem Erntecode V3300 keine separaten Ertragsstatistiken (Tonnen pro Hektar) für Gewürzgurken aus. Ein Vergleich der Produktionsmengen mit der Anbaufläche offenbart jedoch erhebliche Unterschiede in der Flächennutzungseffizienz zwischen den Mitgliedstaaten. Deutschland produzierte 972,96 Tausend Tonnen auf 10,70 Tausend Hektar — das entspricht implizit 90,9 Tonnen pro Hektar im Fünfjahreszeitraum — während Polen 413,09 Tausend Tonnen auf 34,05 Tausend Hektar erzeugte, was nur 12,1 Tonnen pro Hektar bedeutet. Dieser neunfache Unterschied deutet auf erhebliche Abweichungen bei den Anbaumethoden, beim Gewächshaus- versus Freilandanbau oder bei den Meldungen zwischen den Mitgliedstaaten hin.

Regionale und klimatische Unterschiede in Europa

Die Gewürzgurkenproduktion ist stark auf Mittel- und Osteuropa konzentriert, während Westeuropa etwas mehr als die Hälfte der Gesamtproduktion ausmacht, die fast ausschließlich auf Deutschland entfällt.

Der Anteil West-/Mitteleuropas von 51,7 % ist fast vollständig auf Deutschland zurückzuführen. Osteuropa als Block trägt 38,2 % zur EU-Produktion bei, wobei Polen allein mehr als die Hälfte der Produktion dieser Region ausmacht. Die südeuropäische Produktion ist mit 5,9 % minimal, wobei Griechenland 86 % dieser Region ausmacht. Nordeuropa trägt 4,2 % bei, verteilt hauptsächlich auf Finnland und Schweden.

RegionMitgliedstaatenGesamt (1 000 t)Jahresdurchschnitt (1 000 t/Jahr)Anteil an EU
West-/MitteleuropaDE, AT, FR, NL, LU1,032.20206.4451.7%
OsteuropaPL, RO, CZ, HU, BG, SK, SI761.84152.3738.2%
SüdeuropaEL, IT, ES, PT117.7723.555.9%
NordeuropaFI, SE, DK83.6816.744.2%

Zeitliche Entwicklung: Marktstabilität vs. Volatilität

Die Jahresvergleichsdaten zeigen deutliche Unterschiede in der Volatilität der vier größten Produzenten im Zeitraum 2015–2019.

Deutschland wies die stabilste Produktion auf, mit einer Spanne von 183,09 bis 207,08 Tausend Tonnen und einem Variationskoeffizienten von nur 4,7 %. Polen verzeichnete ein stetiges Wachstum von 67,70 auf einen Höchststand von 92,73 im Jahr 2017, gefolgt von einem Rückgang auf 79,40 im Jahr 2019. Rumänien folgte einer ähnlichen Entwicklung mit einem Höchststand von 36,41 im Jahr 2017 und einem anschließenden starken Rückgang auf 27,88 im Jahr 2019 — ein Rückgang von 23 % vom Höchststand bis zum Ende des Zeitraums. Die griechischen Daten für 2016–2019 sind von Eurostat als geschätzt ("e") gekennzeichnet, zeigen aber einen moderaten Aufwärtstrend von 18,40 auf 20,92 Tausend Tonnen im Zeitverlauf.

Land20152016201720182019
Deutschland190.10207.08192.48200.21183.09
Polen67.7080.5992.7392.6779.40
Rumänien27.8932.7836.4135.5127.88
Griechenland18.4018.53e21.58e22.10e20.92e

Flächennutzung: Wie Länder Ackerland priorisieren

Die EU widmete im Zeitraum 2015–2019 insgesamt 60,81 Tausend Hektar dem Gewürzgurkenanbau, was einem Jahresdurchschnitt von 12,16 Tausend Hektar entspricht. Polen führt bei der Flächennutzung, obwohl es beim Produktionsvolumen nur an zweiter Stelle liegt.

Polen allein beansprucht 56,0 % der gesamten EU-Anbaufläche für Gewürzgurken mit 34,05 Tausend Hektar (6,81 Tsd. ha/Jahr), produziert aber nur 20,7 % der Menge. Deutschland hingegen nutzt 17,6 % der Fläche, um 48,8 % der Produktion zu erzielen, was auf deutliche Produktivitätsunterschiede hinweist, die wahrscheinlich auf ertragreicheren Gewächshausanbau oder intensivere Anbausysteme zurückzuführen sind.

MitgliedstaatFläche (1 000 ha)Jahresdurchschnitt (1 000 ha/Jahr)Anteil an EU (%)
Polen34.056.8156.0%
Deutschland10.702.1417.6%
Rumänien4.470.897.3%
Ungarn2.330.473.8%
Bulgarien1.770.352.9%
Tschechien1.730.352.8%
Italien1.130.231.9%
Übrige EU4.630.937.6%

Frequently Asked Questions

Welches EU-Land produziert die meisten Gewürzgurken?

Deutschland ist der größte EU-Produzent von Gewürzgurken mit 48,8 % der Gesamtproduktion und 972,96 Tausend Tonnen (194,59 Tsd. t/Jahr) im Zeitraum 2015–2019.

Wie viel Land wird in der EU für den Gewürzgurkenanbau genutzt?

Die EU widmete 2015–2019 insgesamt 60,81 Tausend Hektar dem Gewürzgurkenanbau, was einem Jahresdurchschnitt von 12,16 Tausend Hektar entspricht. Polen nutzt mit 34,05 Tausend Hektar (56,0 % der EU-Gesamtfläche) die meiste Fläche.

Wie hoch war die gesamte EU-Gewürzgurkenproduktion von 2015 bis 2019?

Die Europäische Union produzierte im Fünfjahreszeitraum 1.995,45 Tausend Tonnen Gewürzgurken, was einem Jahresdurchschnitt von 399,09 Tausend Tonnen entspricht.

Source data extracted from Eurostat dataset apro_cpsh1.

This article was generated using AI. The content is based on Eurostat data and is provided as a starting point — please verify all data with the original source.