Skip to main content

EU-Sellerieproduktion 2020–2024: Spanien und Italien kontrollieren über 80 % der europäischen Produktion

Spanien und Italien dominieren gemeinsam die EU-Sellerieproduktion und erwirtschaften über 80 % der Gesamtproduktion des Blocks zwischen 2020 und 2024. Die Europäische Union produzierte im Zeitraum 2021–2024 schätzungsweise 1,29 Millionen Tonnen Sellerie, wobei Spanien allein fast die Hälfte der gesamten Erntemenge beisteuerte und Italien mehr als ein Viertel lieferte.

EU-Marktanteil: Wer dominiert die Sellerieproduktion?

Im Zeitraum 2020–2024 führt Spanien die europäische Sellerieproduktion mit großem Abstand an. Das Land verzeichnete eine 5-Jahres-Gesamtmenge von 697,36 Tausend Tonnen (Jahresdurchschnitt 139,47 Tausend Tonnen/Jahr), was 46,1 % der EU-Gesamtproduktion entspricht. Italien folgt mit 455,07 Tausend Tonnen (91,01 Tausend Tonnen/Jahr) auf dem zweiten Platz und hält 35,1 % des Marktes. Frankreich komplettiert das Podium mit 142,48 Tausend Tonnen (28,50 Tausend Tonnen/Jahr) bzw. 11,0 % der EU-Produktion.

Spanien und Italien erwirtschaften zusammen 1.152,43 Tausend Tonnen oder 81,2 % der gesamten EU-Sellerieproduktion. Frankreich trägt weitere 11,0 % bei, sodass die drei größten Produzenten über 92 % des europäischen Marktes kontrollieren.

MitgliedstaatGesamt (1.000 t)Jahresdurchschnitt (1.000 t/Jahr)% der EU-Gesamt
Spanien697.36139.4746.1%
Italien455.0791.0135.1%
Frankreich142.4828.5011.0%
Belgien87.7617.556.8%
Deutschland77.7215.546.0%
Niederlande39.967.993.1%
Griechenland19.343.871.5%
Irland16.873.371.3%
Polen15.403.081.2%

Landwirtschaftliche Effizienz: Ertrag pro Hektar bei Sellerie

Ertragsdaten für Sellerie (Tonnen pro Hektar) werden im Eurostat-Datensatz apro_cpsh1 nicht systematisch ausgewiesen, was direkte Effizienzvergleiche einschränkt. Durch Gegenüberstellung von Produktionsmenge und Anbaufläche lassen sich jedoch Näherungswerte ableiten. Spanien erzielt mit 10,42 Tausend Hektar und 697,36 Tausend Tonnen einen impliziten Ertrag von etwa 66,9 Tonnen pro Hektar. Italien erzielt mit 10,77 Tausend Hektar und 455,07 Tausend Tonnen einen impliziten Ertrag von rund 42,3 Tonnen pro Hektar. Frankreich erreicht mit nur 3,49 Tausend Hektar und 142,48 Tausend Tonnen einen impliziten Ertrag von etwa 40,8 Tonnen pro Hektar.

Regionale und klimatische Unterschiede in Europa

Die Sellerieproduktion in Europa ist stark auf den Mittelmeerraum konzentriert. Der südliche Block — Spanien, Italien und Griechenland — erwirtschaftet gemeinsam über 82 % der EU-Produktion. Die westeuropäischen Produzenten (Frankreich, Belgien, Deutschland, Niederlande) tragen den Großteil der verbleibenden Menge bei.

Spanien allein (697,36 Tausend Tonnen) produziert mehr Sellerie als ganz Westeuropa zusammen (347,92 Tausend Tonnen), was die starke klimatische Vorliebe der Kultur für wärmere Anbaubedingungen unterstreicht.

RegionMitgliedstaatenGesamt (1.000 t)Jahresdurchschnitt (1.000 t/Jahr)Anteil an der EU
MittelmeerraumSpanien, Italien, Griechenland1,171.77234.3582.5%
WesteuropaFrankreich, Belgien, Deutschland, Niederlande347.9269.5824.5%
NordeuropaIrland16.873.371.3%
OsteuropaPolen15.403.081.2%

Zeitliche Trends: Marktstabilität vs. Volatilität

Die Sellerieproduktion Spaniens blieb zwischen 2021 und 2024 relativ stabil und schwankte zwischen 140,80 und 159,78 Tausend Tonnen pro Jahr. Italien zeigt eine leichte Abwärtstendenz von 92,92 Tausend Tonnen (2021) auf 83,89 Tausend Tonnen (2024), was einem Rückgang von 9,7 % im genannten Zeitraum entspricht. Frankreich war mit 26,64 bis 30,07 Tausend Tonnen jährlich sehr stabil.

Der volatilste Markt sind die Niederlande, wo die Produktion von 10,75 Tausend Tonnen im Jahr 2021 auf 6,87 Tausend Tonnen im Jahr 2022 fiel, sich 2023 auf 9,43 Tausend Tonnen erholte und 2024 wieder auf 7,74 Tausend Tonnen sank — eine Schwankungsbreite von über 50 % zwischen Höchst- und Tiefstwert. Belgien und Deutschland zeigten konstante, moderate Produktionsniveaus mit begrenzten jährlichen Schwankungen.

Land2021202220232024Trend
Spanien153.98159.78140.80141.82Stabil
Italien92.9289.8191.4683.89Rückläufig
Frankreich29.9526.6429.2730.07Stabil
Belgien16.8016.3317.6017.73Stabil
Deutschland17.8314.4315.3515.94Stabil
Niederlande10.756.879.437.74Volatil

Flächennutzung: Wie Länder Ackerland für Sellerie priorisieren

Die EU hat im Zeitraum 2021–2024 etwa 31,42 Tausend Hektar für den Sellerieanbau bereitgestellt. Italien und Spanien sind die größten Flächennutzer und entfallen gemeinsam auf über zwei Drittel der gesamten Selleriefläche.

Spanien bewirtschaftet 10,42 Tausend Hektar, produziert aber 697,36 Tausend Tonnen Sellerie, was einer Flächeneffizienz von 66,9 Tonnen pro Hektar entspricht. Italien nutzt mit 10,77 Tausend Hektar etwas mehr Fläche als Spanien, produziert aber nur 455,07 Tausend Tonnen, was einer geringeren Flächeneffizienz von 42,3 Tonnen pro Hektar entspricht. Diese Effizienzlücke erklärt, warum Spanien 46,1 % des EU-Selleries auf 33,2 % der Anbaufläche produziert.

MitgliedstaatFläche (1.000 ha)Jahresdurchschnitt (1.000 ha/Jahr)% der EU-Gesamt
Italien10.772.6934.3%
Spanien10.422.6133.2%
Frankreich3.490.8711.1%
Deutschland1.640.415.2%
Belgien1.300.334.1%
Griechenland1.080.273.4%
Niederlande0.860.222.7%
Polen0.600.151.9%
Irland0.290.070.9%

Frequently Asked Questions

Welches EU-Land ist der größte Sellerieproduzent?

Spanien ist der größte EU-Sellerieproduzent mit einer 5-Jahres-Gesamtmenge von 697,36 Tausend Tonnen (2020–2024), was 46,1 % der gesamten europäischen Produktion entspricht.

Wie hat sich die EU-Sellerieproduktion zwischen 2021 und 2024 verändert?

Die EU-Sellerieproduktion sank von 339,60 Tausend Tonnen im Jahr 2021 auf 310,88 Tausend Tonnen im Jahr 2024, ein Rückgang um 8,5 % im Vierjahreszeitraum, der hauptsächlich auf geringere Erträge aus Italien und Spanien zurückzuführen ist.

Welches EU-Land nutzt die meiste Fläche für den Sellerieanbau?

Italien stellt mit 10,77 Tausend Hektar (34,3 % der EU-Gesamtfläche) die größte Fläche für den Sellerieanbau bereit, knapp vor Spaniens 10,42 Tausend Hektar.

Source data extracted from Eurostat dataset apro_cpsh1.

This article was generated using AI. The content is based on Eurostat data and is provided as a starting point — please verify all data with the original source.