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6,4 Millionen Tonnen Ackerbohnen in der EU (2021–2025): Eine vollständige Datenaufschlüsselung

EU-Marktanteil: Wer dominiert die Produktion?

Im Zeitraum 2021–2025 belief sich die EU-Gesamtproduktion von Ackerbohnen auf 6,44 Millionen Tonnen. Deutschland ist mit 1 132 Tausend Tonnen (226 Tausend t/Jahr) der größte Produzent, was 17,6 % der EU-Produktion entspricht. Frankreich liegt mit 1 058 Tausend Tonnen (212 Tausend t/Jahr, 16,4 %) an zweiter Stelle, Litauen mit 1 027 Tausend Tonnen (205 Tausend t/Jahr, 16,0 %) an dritter Stelle. Diese drei Länder zusammen erzeugen genau die Hälfte aller EU-Ackerbohnen.

Außerhalb der EU produzierte die Türkei im gleichen Zeitraum 1 149 Tausend Tonnen – ein Volumen, das mit der französischen oder litauischen Produktion vergleichbar ist.

MitgliedstaatGesamt (1 000 t)Jahresdurchschnitt (1 000 t/Jahr)% der EU-Gesamt
Deutschland1 132.2226.417,6%
Frankreich1 057.8211.616,4%
Litauen1 027.4205.516,0%
Italien543.0108.68,4%
Polen517.1103.48,0%
Lettland432.986.66,7%
Dänemark414.983.06,4%
Irland331.666.35,2%
Schweden280.756.14,4%
Spanien163.532.72,5%
Übrige EU534.5106.98,3%

Landwirtschaftliche Effizienz: Ertrag pro Hektar

Während Deutschland und Frankreich das Gesamtvolumen dominieren, sind die ertragreichsten EU-Mitgliedstaaten bei Ackerbohnen Irland, Dänemark und Belgien. Irland erreicht 4,96 Tonnen pro Hektar (2025), den höchsten Ertrag aller EU-Produzenten. Dänemark folgt mit 4,43 t/ha und Belgien mit 4,22 t/ha.

Unter den volumenmäßig größten Produzenten erzielt Deutschland solide 3,42 t/ha und Litauen 3,01 t/ha, während Frankreich 2,52 t/ha erreicht. Dies zeigt, dass Frankreich und Litauen größere Anbauflächen benötigen, um eine moderate Flächenproduktivität auszugleichen, während Irland und Dänemark mit kleineren Anbauflächen hohe Erträge erzielen.

MitgliedstaatErtrag 2025 (t/ha)
Irland4.96
Dänemark4.43
Belgien4.22
Schweden3.74
Deutschland3.42
Lettland3.08
Estland3.05
Litauen3.01
Polen2.68
Frankreich2.52
Italien2.15

Regionale und klimatische Unterschiede in Europa

Die Ackerbohnenproduktion konzentriert sich auf Nord- und Mitteleuropa, mit einem sekundären Gürtel im Mittelmeerraum. Westeuropa (Deutschland, Frankreich, Irland, Dänemark, Belgien, Niederlande) produzierte 3 003 Tausend Tonnen oder 46,7 % der EU-Gesamtmenge. Die baltischen Staaten (Litauen, Lettland, Estland) steuerten zusammen 1 612 Tausend Tonnen (25,0 %) bei und sind damit die zweitwichtigste Produktionszone.

Südeuropa (Italien, Spanien, Griechenland, Kroatien, Portugal) trug 811 Tausend Tonnen (12,6 %) bei, während Osteuropa (Polen, Tschechien, Rumänien, Ungarn) 580 Tausend Tonnen (9,0 %) produzierte.

Diese geografische Verteilung zeigt, dass Ackerbohnen in kühleren, gemäßigten Klimazonen gedeihen, wobei die baltischen und nordischen Regionen trotz kürzerer Vegetationsperioden fast ein Drittel der EU-Gesamtproduktion beitragen.

RegionMitgliedstaatenGesamt (1 000 t)Jahresdurchschnitt (1 000 t/Jahr)Anteil an der EU
WesteuropaDE, FR, IE, DK, BE, NL3 003.4600.746,7%
BaltikumLT, LV, EE1 612.0322.425,0%
SüdeuropaIT, ES, EL, HR, PT810.9162.212,6%
OsteuropaPL, CZ, RO, HU580.0116.09,0%
Nordische LänderSE, FI350.270.05,4%
Sonstige EUAT, LU, CY, SK79.015.81,2%

Zeitliche Trends: Marktstabilität vs. Volatilität

Die EU-Ackerbohnenproduktion wuchs von 1 122 Tausend Tonnen im Jahr 2021 auf 1 481 Tausend Tonnen im Jahr 2025 stetig an – ein Anstieg von 32 %. Litauen zeigte die stärkste Aufwärtsentwicklung mit einem Anstieg von 136 Tausend Tonnen im Jahr 2021 auf 256 Tausend Tonnen im Jahr 2025 – eine Steigerung von 87 % in fünf Jahren. Auch Frankreich verzeichnete ein kontinuierliches Wachstum von 184 Tausend Tonnen auf 283 Tausend Tonnen (54 % Wachstum).

Deutschland, der größte Produzent, zeigte mehr Volatilität: Die Produktion erreichte 2022 mit 250 Tausend Tonnen einen Höchststand, fiel 2023 stark auf 175 Tausend Tonnen (ein Rückgang von 30 %) und erholte sich 2024 auf 244 Tausend Tonnen und 2025 auf 227 Tausend Tonnen.

Datenqualität: Die Daten für 2025 für mehrere Länder tragen vorläufige ("p") oder geschätzte ("e") Kennzeichnungen und können in späteren Übermittlungen revidiert werden. Die grundsätzliche Trendrichtung ist dennoch eindeutig.

JahrEU gesamtDeutschlandFrankreichLitauen
20211 121.8235.9184.2136.4
20221 285.9249.5157.9210.7
20231 155.8175.3216.3190.6
20241 390.8244.1216.4234.1
20251 481.3227.4283.1255.6

Flächennutzung: Wie Länder Ackerland priorisieren

Die EU widmete im Zeitraum 2021–2025 2 415 Tausend Hektar dem Ackerbohnenanbau, mit einem Jahresdurchschnitt von 483 Tausend Hektar. Frankreich stellt mit 419 Tausend Hektar (Jahresdurchschnitt 84 Tausend ha/Jahr) die größte Fläche bereit, was 17,4 % der EU-Gesamtfläche entspricht. Litauen liegt mit 387 Tausend Hektar (77 Tausend ha/Jahr, 16,0 %) an zweiter Stelle, während Deutschland 318 Tausend Hektar (64 Tausend ha/Jahr, 13,2 %) nutzt.

Frankreichs große Anbaufläche in Kombination mit moderaten Erträgen erklärt seine Position als zweitgrößter Produzent. Litauens 387 Tausend Hektar mit Erträgen von 3,01 t/ha positionieren es im Verhältnis zu seiner geografischen Größe als hocheffizienten Produzenten.

MitgliedstaatFläche (1 000 ha)Jahresdurchschnitt (1 000 ha/Jahr)% der EU-Gesamt
Frankreich419.083.817,4%
Litauen387.177.416,0%
Deutschland317.863.613,2%
Italien271.154.211,2%
Polen192.538.58,0%
Lettland158.731.76,6%
Spanien133.626.75,5%
Dänemark106.821.44,4%
Schweden93.518.73,9%
Irland67.113.42,8%
Übrige EU268.353.711,1%

Frequently Asked Questions

Welches EU-Land produziert die meisten Ackerbohnen?

Deutschland ist mit 1 132 Tausend Tonnen im Zeitraum 2021–2025 der größte EU-Produzent von Ackerbohnen, was 17,6 % der EU-Gesamtproduktion entspricht.

Wie stark hat sich die EU-Ackerbohnenproduktion in den letzten Jahren verändert?

Die EU-Produktion stieg um 32 % von 1,12 Millionen Tonnen im Jahr 2021 auf 1,48 Millionen Tonnen im Jahr 2025, angetrieben durch starkes Wachstum in Litauen (87 % Anstieg) und Frankreich (54 % Anstieg).

Wie hoch ist der Ertrag pro Hektar bei Ackerbohnen in der EU?

Irland erzielt mit 4,96 Tonnen pro Hektar den höchsten Ertrag, gefolgt von Dänemark mit 4,43 t/ha und Belgien mit 4,22 t/ha. Der EU-Durchschnittsertrag liegt basierend auf den Daten von 2025 bei etwa 2,66 t/ha.

Source data extracted from Eurostat dataset apro_cpsh1.

This article was generated using AI. The content is based on Eurostat data and is provided as a starting point — please verify all data with the original source.